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Stiftung PRO DIAMANTINA |
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Diamantina liegt in einem kargen brasilianischen Gebirge weitab von grossen Städten. Obschon die Diamantenfunde selten geworden sind, suchen heute noch viele Männer den Verdienst beim Schürfen an den Flüssen. Während sie monatelang in Camps leben, sind die Frauen, oft mit einer Kinderschar, auf sich selbst gestellt. Die Kinder wachsen - in Ermangelung einer gesunden Familienstruktur - meist verwahrlost und ohne Schulbildung auf. |
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Vila Educacional de Meninas |
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Die Gesellschaft zum Schutze des Kindes (brasilianische Trägerschaft der VEM) ist eine kommunal, staatlich und bundesstaatlich anerkannte gemeinnützige Einrichtung, die 1911 von der katholischen Ordensschwester Luiza gegründet wurde. Es handelt sich um eine nicht staatliche Organisation, die von Bürgern der Stadt Diamantina getragen wird. Die
Erziehungsstätte für Mädchen (Vila Educacional da Meninas -VEM) wurde
Ende 1993 gegründet. Es handelt sich um eine Halbtagesschule. Die Mädchen
verbringen den Vormittag in der VEM und sind verpflichtet, nachmittags die
öffentliche Schule zu besuchen. Ihnen wird eine allgemeine Erziehung
zuteil. Sie werden verpflegt und erhalten Nachhilfeunterricht für die
staatliche Schule. In leichten Fällen werden die Mädchen durch eine
Lehrerin/ Krankenschwester medizinisch betreut.
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Ziele der VEM
Um diese Ziele zu erreichen, werden den Mädchen Schritt für Schritt folgende Fähigkeiten, Fertigkeiten und Lebenshaltungen vermittelt:
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Lehrinhalte Allgemeinbildung
Berufliche Bildung
Zeichnen, Aquarellmalen und handwerkliche Arbeiten sollen auf berufliche Tätigkeiten vor- bereiten. Für die Ausgeglichenheit und Entwicklung des Kindes ist ein fester Tagesablauf wichtig. Der Stundenplan richtet sich auch nach religiösen und volkstümlichen Festen der Region. |
Organisation und Verwaltung Die
VEM, als ein Projekt der Gesellschaft zum Schutze des Kindes (Sociedade
Protetora da Infância, ist sowohl organisatorisch als auch finanziell
unabhängig, Sie trägt sich ausschliesslich durch Spenden.
Alle LehrerInnen und MitarbeiterInnen kommen in monatlichen Sitzungen zusammen, um allgemeine und pädagogische Probleme der Erziehung der Mädchen zu diskutieren und - wenn möglich - zu lösen. Um eine Mitarbeit der Familien anzuregen, finden auch monatliche Zusammenkünfte mit den Müttern der Mädchen statt |